Der Arbeitskreis Schule und Psychiatrie "SchuPs": Entstehung und Idee
Um uns, die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätigen Lehrerinnen und Lehrer, zu unterstützen, hat sich1992 - zunächst nur für Nordrhein-Westfalen - der Arbeitskreis "SchuPs - Schule und Psychiatrie" gebildet. Dabei stand bei den ersten Treffen die Kontaktaufnahme und der Erfahrungsaustausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Einrichtungen deutlich im Vordergrund. Während dieser Austausch auch heute noch ein grundsätzliches Anliegen des Arbeitskreises bleibt, wird doch die Entwicklung, die SchuPs genommen hat, auch daran deutlich, dass wir uns mittlerweile verstärkt darum bemühen, auch inhaltlich zu arbeiten, indem wir versuchen, für unsere Arbeit eine wissenschaftlich fundierte Basis zu finden und eine spezielle Didaktik des Unterrichts in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu entwickeln.
Wichtige Meilensteine des Arbeitskreises, der 1993 erstmals Kollegen und Kolleginnen aus den anderen Bundesländern einbezog, sind die seit 1995 einmal jährlich stattfindenden Bundestagungen, die jeweils von einer kleinen Steuergruppe um den langjährigen geschäftsführenden Sprecher Michael Röder organisiert wurden:
Juli 92: Datteln (Gründung des Arbeitskreises, zunächst nur NRW)
Jan.93: Nottuln (Arbeitskreis erhält Namen /erstmals Kürzel SchuPs)
Okt.93: Nottuln (Ausweitung Bundesgebiet/Verabschiedung der Satzung 1/ Wahl des 1.Sprecherrats)
Feb.94: Bochum-Wattenscheid
Sept.94: Bochum-Wattenscheid
Sept.95: Bochum-Wattenscheid
Nov.96: Bad Marienberg
Nov.97: Bad Marienberg
Nov. 98: Dresden
Sept. 99: Hamburg
Sept. 00 Hamm
Sept. 01 Freiburg
Sept. 02 Kassel
Sept. 03 Klingenmünster
Sept. 04 Soest/Münster
Sept. 05 Köln
Sept. 06 Rostock
Sept. 07 Landshut
Sept. 08 Essen
- Sept. 09 Herborn
Im September 94 wurde die Gründung und Herausgabe der SchuPs-Zeitung, finanziert von Mitgliedsbeiträgen und Abonnements, beschlossen. Volker Peters, Lübeck, brachte als Redaktionsleiter die ersten 8 Ausgaben heraus. Seit 2002 ist Petra Rohde die neue Redaktionsleiterin. Die steigende Auflagenhöhe - von den letzten Ausgaben wurden jeweils mehr als 500 Exemplare in Umlauf gebracht - deutet auf das starke Bedürfnis nach Austausch und Informationen aus unserem Fachbereich und macht letztendlich die hohe Akzeptanz der SchuPs-Idee deutlich.



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